Georgische Sportmedien berichteten über Änderungen in der Berichterstattung im Zuge von Protesten.


Zwei beliebte georgische Sportzeitschriften haben Erklärungen zu den jüngsten Ereignissen im Land abgegeben. Sie berichteten über Änderungen in der Berichterstattung. Dies berichtet der Sender in Georgien.
Der Fernsehsender und Internetanbieter Setanta Sports gab bekannt, dass er vorübergehend ohne Kommentatoren senden wird:
Da es uns psychologisch, emotional und physisch schwerfällt, weiter zu kommentieren und aktuellen Ereignissen auszuweichen. Solidarität mit den Mitbürgern, Freunden und Kollegen, die aufrichtig an eine westliche Zukunft Georgiens glauben und wünschen!
Die Sportzeitschrift EuropopGe hat vorübergehend ihre Aktivitäten eingestellt.
Angesichts der laufenden Prozesse in unserem Land ist es verständlich, dass wir nicht im gewohnten Modus arbeiten können. Wir sind der Meinung, dass die Berichterstattung über Sportnachrichten in dieser Realität unangemessen und moralisch sowie physisch unmöglich ist. Wir verurteilen Gewalt! Die Zukunft Georgiens liegt nur in Europa!
Es wird darauf hingewiesen, dass in den letzten Tagen viele Geschäftsleute und Journalisten gefordert haben, die Gewalt in Georgien zu stoppen.
Wie berichtet, erklärte der Premierminister Georgiens Irakli Kobachidze, dass Georgien von den Verhandlungen über einen EU-Beitritt bis 2028 Abstand nimmt. Der Premier betonte, dass Georgien nicht beabsichtigt, 'bettelnd und auf einem Bein stehend' der EU beizutreten. Seinen Worten zufolge möchte das Land 'würdig, mit einem gesunden demokratischen System und einer starken Wirtschaft' dem Block beitreten. Dies war der Anlass für die erneuten Proteste.
Auch das Kamerateam von TV Pirveli wurde von Unbekannten in Masken angegriffen, nur wenige Dutzend Meter vom Rustaweli-Prospekt entfernt. Die Angriffe wurden live übertragen: Der Kameramann wurde am Kopf verletzt, und die Journalistin Maka Tschichladze wurde physisch angegriffen.
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